Vom Einschalten über BIOS oder UEFI verhandeln Server mit der Netzwerkinfrastruktur, erhalten per DHCP ihre Startparameter und laden via TFTP oder HTTP die initialen Bootloader sowie Kernel und initrd. Danach übernimmt der Installer, liest deine unbeaufsichtigte Antwortdatei, partitioniert deterministisch, setzt Benutzer, aktiviert Netzwerk, installiert Pakete und stößt optional Post-Provisioning-Skripte an. Ein sauberer, dokumentierter Ablauf verhindert Überraschungen, vereinheitlicht Verläufe und erleichtert die spätere Fehlersuche erheblich.
In einem nächtlichen Migrationsfenster mussten zwanzig Knoten identisch ausgerollt werden. Früher bedeutete das: Konsolenarbeit, Tippfehler, Overtime. Mit vorbereiteten Preseed-, Kickstart- und Imaging-Routinen liefen die Systeme nacheinander durch, dokumentierten jeden Schritt ins zentrale Log und waren pünktlich vor Sonnenaufgang online. Die gewonnene Ruhe erlaubte es, sich auf Validierung und Lasttests zu konzentrieren, statt hektisch Installationsdialoge zu bestätigen oder fehlende Treiberpakete zu suchen.